Die Grafik zeigt ein Symbol für eine Brandmeldeanlage

Brandmeldeanlagen (BMA)

Einbau, Wartung und Instandhaltung von Brandmeldeanlagen (BMA) nach DIN 14675 und DIN VDE 0833 Teil 1 + 2 in Köln und ganz NRW

Profitieren Sie von der Früherkennung von Entstehungsbränden!

Oft wird ein Brand erst als solcher erkannt, wenn Feuer und Rauch bereits aus den Fenstern schlagen. Dabei entscheidet meist der Zufall, ob und wie eine Brandgefahr von Menschen wahrgenommen wird. Zudem bringen sich betroffene Personen zunächst selber in Sicherheit, bevor sie die Feuerwehr herbeirufen. Diese muss sich im schlechtesten Fall vor Ort auch erst noch gewaltsamen Zutritt zum Gebäude verschaffen und den Brandherd suchen. Ein enormer Zeitverlust. Feuer und Rauch können sich derweil ungestört weiter ausbreiten. Die Gefährdung für Sachwerte und Menschenleben steigt ins Unermessliche.

Die automatische Branderkennung mit Brandmeldeanlagen (BMA) gewährleistet Ihnen, einen Brand schon in der Entstehungsphase zu entdecken. Brandmeldeanlagen erkennen einen Brand schon nach wenigen Minuten. Sekunden danach ist bereits die Feuerwehr benachrichtigt. Zudem sind alle Personen alarmiert und die Evakuierung der Aufzüge sowie das Schließen von Rauchschutztüren nebst Abschaltung der Lüftungsanlagen werden automatisch eingeleitet. So besetzen Brandmeldeanlagen eine zentrale Stellung im anlagentechnischen Brandschutz. Zwar können sie selbst keinen Brand verhindern oder löschen, aber durch die Früherkennung entscheidend dazu beitragen, die Ausbreitung auf weitere Räume und Geschosse zu vermeiden. Das vereinfacht die Evakuierung und Brandbekämpfung und schützt nicht zuletzt Sachwerte wie Menschenleben.

Brandmeldeanlagen

Automatische Brandmeldeanlagen (BMA) erkennen die Begleiterscheinungen eines Brandes wie Rauch, Flammen, Hitze und Gase frühzeitig und ermöglichen eine Brandbekämpfung bereits in der Entstehungsphase. Ihr Einsatz ist in der DIN 14675 Brandmeldeanlagen – Aufbau und Betrieb und der DIN VDE 0833-2: Gefahrenmeldeanlagen für Brand, Einbruch und Überfall definiert. Feuerschutz Roche bietet als TÜV-zertifizierter Brandschutzfachbetrieb aus Köln eine fachgerechte Installation, Wartung, und Instandhaltung von Brandmeldeanlagen (BMA) nach DIN 14675 und hilft Ihnen so, die Schutzziele der Musterbauordnung gemäß § 14 zu erreichen.

Das Bild zeigt eine Brandmeldeanlage von Hekatron
Brandmeldeanlage (BMA) von Hekatron
Das Bild zeigt Bestandteile einer Brandmeldeanlage von Hekatron
Bestandteile einer Brandmeldeanlage von Hekatron

Rund-um-sorglos mit Roche

Installation, Wartung und Instandhaltung von Brandmeldeanalagen (BMA) nach DIN 14675 und DIN VDE 0833:

  • Fachgerechte Installation und Instandhaltung nach DIN 14675
  • Gesetzliche jährliche Wartung und vierteljährliche Inspektion
  • Hilfe und Teilnahme an Objektprüfungen durch TÜV oder Feuerwehr
  • Beratung, Verkauf und Neu-Installation
  • Unterweisung für den Umgang mit Brandmeldeanlagen (BMA) im Brandfall
  • Pflege und Reinigung von Anlagenteilen
    • Auswechseln von Komponenten mit begrenzter Lebensdauer (z. B. Brandmelder, Akkumulatoren, Geräte und Speicherbatterien) nach Ablauf der Nutzungsdauer
    • Justieren, Neueinstellen, Abgleichen von Bauteilen und Geräten
    • FSD alle Funktionen überprüfen einschließlich der Entnahme der Objektschlüssel
  • Überprüfung der Feuerwehr-Laufkarten auf Aktualität
  • Überprüfung aller zur Dokumentation gehörenden Unterlagen auf Vollständigkeit und Aktualität

Einbau und Beratung für Brandmeldeanlagen (BMA)

Feuerschutz Roche arbeitet als TÜV-zertifizierte Brandschutzfirma mit der Expertise und dem Know-how unserer geschulten Fachkräfte für Einbau, Wartung und Instandhaltung von Brandmeldeanlagen folgender Hersteller:
Notifier, Hekatron, Refisa

Brauchen Sie eine persönliche Beratung?

Unsere Brandschutzexperten helfen Ihnen gerne. Einfach anrufen!

Öffnungszeiten:
Mo-Do: 7.30 -16.00 Uhr
Fr: 7.30 -13.00 Uhr

Tel.: 0221 25 23 87

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Im Einsatz für Ihre Sicherheit!

Unser Brandschutz - Servicegebiet

Unser Servicegebiet für BMA - Brandmeldeanlagen

Unser Servicegebiet für die Montage und Prüfung von BMA - Brandmeldeanlagen erstreckt sich von unserem Firmensitz Köln über ganz NRW (Bonn, Aachen, Bochum, Neuss, Wuppertal, Krefeld, Leverkusen, Essen, Duisburg, Bielefeld, Bergisch Gladbach, Dortmund, Mönchengladbach, Hagen, Düsseldorf, Düren ...) und die angrenzenden Bundesländer Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz.

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Wissenswertes zu Brandmeldeanlagen:

Wie funktionieren Brandmeldeanlagen (BMA)?

Ein Netz aus elektrischen Leitungen mit z. T. automatischen Meldern durchzieht die zu überwachenden Gebäudeteile. Dabei werden die Melder manuell von Hand ausgelöst oder reagieren automatisch auf z. B. Wärme oder unsichtbaren wie sichtbaren Rauch bzw. Flammen. Da nur die Melder im unmittelbaren Brandbereich bei Gefahr anschlagen, wissen Brandmeldezentrale und Feuerwehr unmittelbar, wo sich der Brandherd befindet. Parallel werden alle betroffenen Personen alarmiert. Nach Abschluss der Löscharbeiten kann das System problemlos wieder auf reguläre Betriebsbereitschaft gesetzt werden.

Viele Bausteine. Eine Anlage.

Innerhalb der Prozesskette einer Brandmeldeanlage (BMA) sind alle Melder einzeln oder in Gruppen mit Übertragungsleitungen verbunden. Über Stich- und / oder Ringleitungen werden die Signale so zur Brandmeldezentrale geleitet. Parallel ertönt eine akustische Anzeige der auslösenden Übertragungsleitung und zugleich wird die Meldung an die Übertragungseinrichtung gesendet.

Welche Aufgaben hat die Brandmeldezentrale?

Die Brandmeldezentrale fällt im System die Entscheidung über Alarm oder Nichtalarm. So wird die hohe Fehlerquote von Meldern in der konventionellen Grenzwerttechnik über eine moderne Brandmelde-Sensortechnik verringert. Zudem ist die Brandmeldezentrale für die Energieversorgung der Melder sowie für die Funktionsüberwachung der gesamten Anlage verantwortlich. Dabei werden auch eventuelle Fehler angezeigt und die Auslösung der elektrisch gesteuerten Löschanlage initiert. Größere Brandmeldeanlage bedürfen einer Registriereinrichtung, die alle Alarme und Störungen dokumentiert.

Woraus besteht eine Brandmeldeanlage (BMA)?

Brandmeldeanlagen setzen sich aus zentralen und dezentralen Komponenten zusammen. In der Zentrale finden sich neben elektronischen Bauteilen zur Informationsverarbeitung auch die Energieversorgung sowie Bedien- und Anzeigeeinheiten. Für die eigentliche Erkennung eines Brandes bei Entstehung sind die im Objekt verteilten automatischen Brandmelder und Handfeuermelder zuständig.

Im Außenbereich sind dabei folgende Komponenten installiert. Das ermöglicht der Feuerwehr einen besseren Zugang zum Gebäude:

  • Feuerwehr-Schlüsseldepot
  • Freischaltelement
  • Sirenen und Blitzleuchten

Zudem sind an der Erstinformationsstelle der Feuerwehr verschiedene Komponenten vorhanden. So wird der Brandherd schnell gefunden und alle wichtigen Schalthandlungen können unmittelbar vorgenommen werden:

  • Feuerwehr-Bedienfeld
  • Feuerwehr-Anzeigetableau
  • Laufkartendepot und Laufkarten
  • Lageplantableau (optional)
  • Bedieneinrichtung für Brandfallsteuerungen (optional)
  • Sprechstelle für Durchsagen (optional)

Darüber hinaus sind an der Brandmeldeanlage (BMA) oftmals akustische und optische Signalgeber sowie Schalter für die Aktivierung von Brandschutzeinrichtungen angeschlossen. Zusammen mit dem Leitungsnetz bilden alle Komponenten die Brandmeldeanlage.

Wo sind Brandmeldeanlagen (BMA) sinnvoll?

Brandmeldeanlagen ermöglichen eine Gebäudeüberwachung, die Abweichungen vom Bauordnungsrecht kompensieren kann. Im Industriebau können so z. B. brandschutztechnische Anforderungen reduziert werden.

Kindergärten, Kitas und Schulen

In Kindergärten, Kitas und Schulen bilden verschiedene Faktoren zusammen ein besonderes Gefahrenpotenzial: viele Kinder, viele Räumlichkeiten und wenig Aufsichtspersonal. Dabei wirkt ein Alarm gerade auf Kinder sehr erschreckend. Um dem entgegen zu wirken, kommen in diesen Einrichtungen spezielle Gefahrenmeldeanlagen mit geräuschloser Detektion und Alarmierung zum Einsatz. So können die Kinder von den Leitungsorganen evakuiert werden, ohne in Panik zu geraten. Laut Schulbaurichtlinie Nr. 9 (MSchulbauR) ist dabei eine Hausalarmierung mit zentraler Auslösung Pflicht.

Krankenhäuser, Alten- und Pflegeeinrichtungen, Betreutes Wohnen und Behindertenwerkstätten

In sogenannten Sonderbauten sind Brandmeldeanlagen im bauordnungsrechtlich genehmigten Brandschutzkonzept fest verankert. Da die Menschen vor Ort generell schon auf Hilfe angewiesen sind, benötigt das zuständige Personal im Brandfall auch zusätzliche Unterstützung. Dafür werden Brandmeldeanlagen mit Anzeigeelemente auf jeder Etage installiert. So kann der Alarm schnell geortet werden und für die Evakuierung entsteht ein lebensrettender Zeitvorteil.

Industriebauten

In Industriebauten gewährleisten Brandmeldeanlagen eine Vergrößerung der zulässigen Brandabschnittsfläche sowie eine Verlängerung der maximal zulässigen Rettungsweglänge. Da durch Tätigkeiten wie z. B. Schweißen und Heißarbeiten eine Überhitzung nebst technischem Defekt ausgelöst werden kann, besteht hier ein hohes Gefahrenpotenzial. Zusätzliche Gefahren bergen die Lagerung von brennbaren Materialien bzw. falsche Lagerung und die möglichen chemischen Reaktionen unter den Materialien. Daher ist eine schnelle Detektion und Alarmierung des Wachdienstes durch das Brandmeldesystem von höchster Dringlichkeit. Dieses ist zudem speziell an die Betriebsumgebung (Staub, Schmutz) angepasst, um Fehlalarme zu unterbinden.

Versammlungsstätten

In Versammlungsstätten sind eine automatische Brandmeldeanlage sowie Alarmierungs- und Lautsprecheranlagen bei Versammlungsräumen von insgesamt mehr als 1.000 m² Grundfläche Pflicht.

Beherbergungsstätten (Pensionen, Hotels und Jugendherbergen)

In Beherbergungsstätten mit mehr als 60 Gastbetten gebietet § 9 der Verordnung über den Bau und Betrieb von Beherbergungsstätten (MBeVO) eine Brandmeldeanlage mit Rauchmelder-Überwachung an den Rettungswegen. Darüber hinaus ist für Beherbergungsstätten in Hochhäusern ein gesondertes Brandschutzkonzept zu entwickeln. Aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen und baulichen Umstände vor Ort liegt hierfür keine einheitliche Normierung vor. Die kleineren Beherbergungsstätten müssen für eine ausreichende Alarmierung der Mitarbeiter und Gäste bei Gefährdung vorsorgen – z. B. über von Hand auslösbare Alarmierungseinrichtungen. Oft ist die Rezeption vor Ort nicht 24 h am Tag besetzt. So können die vielen Gebäudebereiche wie Zimmer, teilweise Saunabereiche oder frei zugängliche Küchen nicht konsequent vom Menschen überwacht werden. Hier helfen Brandmeldeanlagen bei der schnellen Detektion inkl. Weiterleitung des Alarms an eine besetzte Stelle.

Tief-, Mittel- und Großgaragen

In geschlossenen Mittel- und Großgaragen gebietet § 17 der Verordnung über den Bau und Betrieb von Garagen (M-GarVO) eine Brandmeldeanlage, wenn sie mit baulichen Anlagen oder Räumen in Verbindung steht, für welche Brandmeldeanlagen erforderlich sind.

Verkaufsstätten

In Verkaufsstätten gebietet § 20 der Verkaufsstättenverordnung (MVKVO) den Einsatz von Handfeuermelder mit unmittelbarer Weiterleitung an die Feuerwehr sowie Alarmierungseinrichtungen bei Verkaufsstätten mit mehr als 2.000 m².

Hochhäuser

In Hochhäusern gebietet die Musterhochhausrichtlinie gemäß Nr. 6.4 MHHR eine Brandmeldeanlage sowie Alarmierungs- und Lautsprecheranlagen. Dabei genügen in Wohnungen einfache Rauchwarnmelder mit Netzstromversorgung. Wenn ein Hochhaus mit nicht mehr als 60 Meter Höhe und Nutzungseinheiten mit nicht mehr als 200 m² Grundfläche über dem ersten OG gebaut, sind automatische Feuerlösch-, Brandmelde- und Alarmierungsanlagen unter bestimmten Voraussetzungen nicht unbedingt Pflicht.

Wie oft muss eine Brandmeldeanlage (BMA) gewartet werden?

Die DIN VDE 0833-1, Abschnitt 5 empfiehlt: Vierteljährliche Inspektion und eine Wartung pro Jahr!

Eine langlebige Betriebssicherheit von Brandmeldeanlagen sichert man durch regelmäßige Inspektion und Wartung nach DIN 14675. Daher empfiehlt sich auch der Abschluss eines Wartungs- und Instandsetzungsvertrages, um die schnelle und unkomplizierte Instandhaltung einer Brandmeldeanlage zu gewährleisten. Zur Wartung gehört neben der Sichtprüfung der gesamten Anlage auch die Auslösung aller Melder, die Prüfung der korrekten Anzeige am Feuerwehr-Bedienfeld, einen Funktionstest der Alarmierung und der Brandfallsteuerungen, die Kontrolle der Störungserkennung und -weiterleitung und nicht zuletzt die Überprüfung der Energieversorgung. Dabei müssen Akkumulatoren nach spätestens vier Jahren ersetzt werden.

Bei der vierteljährlichen Inspektion werden Verschmutzungen oder Beschädigungen von Brandmeldekomponenten identifiziert. Gleichsam wir überprüft, ob die Umgebungsbedingungen z. B. durch Umbau oder eine andere Nutzung variieren:

  • Verschmutzung der optischen Elemente
  • Trübung der Kunststofflinsen
  • Helle Staubablagerungen in der matt schwarzen Messkammer von Streulichtmeldern

So kann einem Verschleiß der Komponenten entschieden entgegen gewirkt werden.

Welche Leistungsumfänge werden bei der Wartung einer Brandmeldeanlage nach DIN 14675 geprüft? (Auszug DIN-Norm)

  • Melderprüfung
  • Überprüfung der Steuerungen (Aufzüge, Lüftungen, Brandfallsteuerungen)
  • Überprüfung der Alarmierungseinrichtungen (Sirenen / Blitzleuchten)
  • Prüfung der Energieversorgung
  • Pflege und Reinigung von Anlagenteilen
  • Auswechseln von Komponenten mit begrenzter Lebensdauer (bspw. Brandmelder, Akkumulatoren, Geräte und Speicherbatterien) nach Ablauf der Nutzungsdauer
  • Justieren, Neueinstellen und Abgleichen von Bauteilen und Geräten
  • Feuerwehrschlüsseldepot (SD) auf alle Funktionen überprüfen einschließlich der Entnahme der Objektschlüssel
  • Überprüfung der Feuerwehr-Laufkarten auf Aktualität
  • Alle zur Dokumentation gehörenden Unterlagen auf Vollständigkeit und Aktualität hin überprüfen

Damit alle Betroffenen direkt Bescheid wissen: Brandmeldeanlagen!

Vorteile einer fachgerechten Überprüfung Ihrer Brandmeldeanlagen gemäß DIN 14675:

  • Einwandfreie Funktionalität Ihrer Brandmeldeeinrichtungen
  • Fehlerfreie Brandmeldeanlage als Grundlage für Ihren Versicherungsschutz
  • Fachgerechte Überprüfung Ihrer Brandschutzeinrichtung durch Brandmelde-Elektromeister und speziell geschulte Service-Techniker
  • Installation, Inspektion, Wartung und Instandhaltung vom Brandschutz-Profi
  • Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften für vollen Versicherungsschutz im Brandfall
  • Ihre persönliche Sicherheit sowie die Ihrer Mitarbeiter und Ihrer wertvollen Anlagen und Geräte inklusive dem entsprechenden Schutz vor Haftung bei Brandfällen

Wissen, wann es brennt!
Brandmeldeanlagen alarmieren die Rettungskräfte und Mitarbeiter frühzeitig und sorgen für eine schnelle Evakuierung.

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